Wie robust ist Ihre kritische Infrastruktur gegenüber sich verändernden Risikolagen?
Gemeinsam mit dem Stadtwerk am See sind wir genau dieser Frage nachgegangen.
Als regionaler Energieversorger mit Standorten in Friedrichshafen und Überlingen übernimmt das Stadtwerk am See eine zentrale Rolle für Versorgungssicherheit, Infrastruktur und Daseinsvorsorge für seine über 100.000 Kundinnen und Kunden.
Gleichzeitig nehmen physische Klimarisiken weiter zu: Hochwasser, Starkregen, Hitze oder Sturmereignisse können technische Anlagen, Betriebsabläufe und Mitarbeitende zunehmend belasten.
Im Rahmen einer gemeinsamen Resilienzanalyse haben wir bei bofest consult zusammen mit dem Stadtwerk am See die physischen Klimarisiken an insgesamt sechs Standorten des Stadtwerks systematisch untersucht, darunter Verwaltungsstandorte, Umspannwerke und Energiezentralen.
Dafür wurden Klimadaten und Kartenmaterial ausgewertet, Risiken in einer Matrix bewertet und anschließend in Klimawirkungsketten überführt.
Besonders wichtig war dabei der gemeinsame Blick in die Praxis.
Wir waren vor Ort an den Standorten und konnten zusammen mit den Verantwortlichen des Stadtwerks bestehende Schutzmaßnahmen, örtliche Gegebenheiten, mögliche Eintrittspfade und konkrete Verbesserungspotenziale direkt bewerten.
Denn viele Stadtwerke starten nicht „bei null“. Häufig bestehen bereits Krisenpläne, Schutzmechanismen und eingespielte Abläufe. Eine Resilienzanalyse hilft dabei, diese Strukturen gezielt weiterzuentwickeln und dort zu stärken, wo konkrete Handlungsbedarfe bestehen.
Das Ergebnis:
Eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Risikomanagement, Investitionsplanung, Betrieb und zukünftige Anpassungsmaßnahmen.
So wird Klimaresilienz zu einem integrierten Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung.
Hierbei war ein wesentlicher Erfolgsfaktor die praxisnahe und enge Zusammenarbeit im Projektteam:
Auf Seiten des Stadtwerks am See wurde das Projekt durch Mara Sterzai begleitet. Zudem waren weitere Fachkolleginnen und Fachkollegen aus Bereichs-, Team- und Abteilungsleitung eingebunden, insbesondere in Workshops und bei den Vor-Ort-Begehungen.
Auf Seiten von bofest consult haben Philipp Hufendiek und Lena Hampe aus der Nachhaltigkeitsberatung das Projekt umgesetzt.
Für andere Stadtwerke zeigt dieses Projekt: Standortanalyse statt Schadensbericht.
Resilienz entsteht nicht allein durch Reaktion im Ernstfall, sondern durch vorausschauende Analyse, Standortkenntnis und konkrete Umsetzungsmaßnahmen.
Wir bedanken uns herzlich beim Stadtwerk am See für ihr Vertrauen und den gelungenen offenen fachlichen Austausch!
Möchten auch Sie wissen, wie robust Ihre kritische Infrastruktur gegenüber sich verändernden Risikolagen ist?
Dann sprechen Sie uns an. Wir machen Risiken sichtbar und beherrschbar. Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen